Als begeisterter Basketball-Fan erfreue ich mich regelmäßiger Besuche von Live-Spielen. Heute hat mich der Kaufprozess von Eintrittskarten für ein Basketball-Spiel der hiesigen Hamburg Towers im angeschlossenen Onlineshop irritiert.
Unabhängig der Preise für den eigentlichen Eintritt haben mich die Versandkosten für das elektronische Ticket zum Ausdrucken (sogenanntes „Print@Home“) etwas stutzig gemacht. Sorgt die Zustellung bzw. das Bereitstellen eines PDF-Dokuments zum Druck auf eigene Kosten tatsächlich für solchen technischen Aufwand, dass hierfür „Versandkosten“ geltend gemacht werden?

Hamburg Towers: Versandkosten für eTicket

Hamburg Towers: Versandkosten für eTicket

© White Label ECommerce GmbH, http://hhtowers.wlec.ag

Da mir Technik nicht völlig fremd ist, war mir schnell klar: Der grundsätzliche Betrieb der Website (Hosting, Erstellung und Wartung) sowie der Erstellungsprozess für das PDF-Dokument sorgen selbstverständlich für Kosten. Ganz im Sinne der früheren Computer-Prozessorzeiten, die explizit gekauft werden mussten, um Berechnungen/Anwendungen durchzuführen.
Die Umlegung dieser Kosten als Versandkosten zu bezeichnen, kann ich insgesamt nur als wirklich kreativ bezeichnen.

Weil ich das Spiel tatsächlich besuchen will und nicht nur auf der Suche nach alberner Intransparenz bin, habe ich heute bewusst mein erstes elektronisches Ticket mit Versandkosten erworben.

 


Die Darstellung des Kaufprozesses auf dem obigen Bild entspricht nicht dem aktuellen Stand der Realität. Aufgrund der beschränkten Breite musste ich den Prozessschritt Anmeldung zwischen Warenkorb und Adresse kürzen 😉