Die „World’s Most Famous Arena“ hat tatsächlich eine besondere Atmosphäre. Passenderweise konnte ich das Stadtderby zwischen den New York Knicks und den Brooklyn Nets live erleben.
Die Arena ist mit einem Fassungsvermögen von knapp 20.000 Besuchern nicht gerade klein. Hier kann auch die beste Platzkategorie weiter vom Spielfeld entfernt sein als ein Stehplatz vor der Halle einer europäischen Spielstätte. Über ein Preis-Leistungsverhältnis darf man nicht nachdenken.

Madison Square Garden: New York Knicks - Brooklyn Nets

Madison Square Garden: New York Knicks – Brooklyn Nets

Ich frage mich tatsächlich, wie die New Yorker ihr Leben finanzieren oder auch konkret Basketball-Fans einen regelmäßigen Besuch zum Spiel ermöglichen.

Das Spiel selbst war sportlich durchschnittlich, wie allerdings von zwei Clubs im unteren Drittel der aktuellen NBA-Tabelle nicht anders zu erwarten war. Nach einem unglücklichen Start haben die Knicks das Spiel drehen können, sodass auch die Zuschauer etwas engagierter wurden. Nach Burger, Popcorn und XXL-Cola braucht es eine Halbzeit-Show oder positiven Spielverlauf, um die Zuschauer aus einer Starre zu befreien.
Die Show selbst war anders – mit Verteranen-Ehrung und Gewehrformation jedoch stark geprägt von der US-Army. Das Motto „Hoops for troops“ war definitiv getroffen, allerdings für einen Deutschen arg gewöhnungsbedürftig.