Beeindruckt


Die „World’s Most Famous Arena“ hat tatsächlich eine besondere Atmosphäre. Passenderweise konnte ich das Stadtderby zwischen den New York Knicks und den Brooklyn Nets live erleben.
Die Arena ist mit einem Fassungsvermögen von knapp 20.000 Besuchern nicht gerade klein. Hier kann auch die beste Platzkategorie weiter vom Spielfeld entfernt sein als ein Stehplatz vor der Halle einer europäischen Spielstätte. Über ein Preis-Leistungsverhältnis darf man nicht nachdenken.

Madison Square Garden: New York Knicks - Brooklyn Nets

Madison Square Garden: New York Knicks – Brooklyn Nets

Ich frage mich tatsächlich, wie die New Yorker ihr Leben finanzieren oder auch konkret Basketball-Fans einen regelmäßigen Besuch zum Spiel ermöglichen.

Das Spiel selbst war sportlich durchschnittlich, wie allerdings von zwei Clubs im unteren Drittel der aktuellen NBA-Tabelle nicht anders zu erwarten war. Nach einem unglücklichen Start haben die Knicks das Spiel drehen können, sodass auch die Zuschauer etwas engagierter wurden. Nach Burger, Popcorn und XXL-Cola braucht es eine Halbzeit-Show oder positiven Spielverlauf, um die Zuschauer aus einer Starre zu befreien.
Die Show selbst war anders – mit Verteranen-Ehrung und Gewehrformation jedoch stark geprägt von der US-Army. Das Motto „Hoops for troops“ war definitiv getroffen, allerdings für einen Deutschen arg gewöhnungsbedürftig.

Mein Fazit ausgiebiger Rundgänge durch verschiedene Bezirke in New York lautet: Vielfalt.
Die Straßenzüge unterscheiden sich stark. Hinter einem Block Hochhäuser folgt eine beschauliche Wohnsiedlung. Gemütlich anmutende Alleen und China Town Ramsch, alles in unmittelbarer Nähe. Der Hafen und die Strände runden die Eindrücke ab.
Ein steer Begleiter sind allerdings das Kaffeehaus Starbucks (in jedem zweiten Haus), Dunkin Donuts und Nathan’s Hot Dogs. Für den schnellen Happen Öl und Zucker ist überall gesorgt. Auch Kuriositäten wie ein Birthday Cake Pop sind immer greifbar. Wobei mich die übertriebene Präsenz von Starbucks extrem belastet hat.

Rockefeller Center am Election Day

Rockefeller Center am Election Day

Coney Island

Coney Island

New York Grand Central

Grand Central

New York Central Park vom Rockefeller Center

Central Park vom Rockefeller Center

Die Krönung war der Erfolg des im Nachbarhaus gastierenden zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die Wahlnacht habe ich auf den Straßen und Wahlparties der hiesigen Fernsehsender verfolgt. Die Begeisterung und gleichzeitige Ernüchterung über die Wahl und deren Ergebnis war extrem spannend zu beobachten. In Deutschland ist ein solches Event ja eher eine nüchterne Pflicht-Veranstaltung. Durch Merchadising ala Buttons und Mützen bekommt ein hiesiges Wahlgeheimnis eine andere Wirkung.

Es tut gut, Freizeit zu haben. Ein Gefühl, was ich seit zahlreichen Monaten nicht mehr hatte. Ein Traum, einfach in der Sonne zu spazieren – ohne schlechtes Gewissen – ohne Druck, dass noch zahlreiche Aufgaben zu Hause warten. Einfach nur genießen.
Dass der Genußspaziergang noch mit herrlichem Wetter gekrönt wurde, sodass auch der erste „Langnese Magnum Brownie Squirl“ schnell zerflossen wäre, tat sein Bestes dazu.

Hamburger Sandtorhafen

Hamburger Sandtorhafen

Durch die Stadt zu schlendern und Details zu entdecken, ist wirklich ein Traum. Die Kategorie „Lebend“ bekommt mit diesem Hintergrund eine ganz neue besondere Bedeutung.
Jetzt bleibt erstmal Zeit, zu genießen.

…Das kann wohl nur in einem ICE in Österreich passieren: Konkret der ICE 334 von Wien Flughafen nach Linz Hbf.
Ich habe mir einen BahnComfort-Platz gesichert. Der Anfangsteil der Fahrt durch die Bundeshauptstadt zwar vergleichbar mit einen Straßenbahnfahrt, jedenfalls was die Geschwindigkeit angeht. So viele haltepunkte gab es dann doch nicht. Der Wiener Hauptbahnhof war der größte moderne Geisterbahnhof, den ich bisher gesehen habe. Ein erstaunlich geräumiger Neubau, der von den Einwohnern wohl noch nicht so akzeptiert wird. Jedenfalls war auf keinem „Bahnsteg“ eine Person zu sehen. Nicht mal ein Bahnmitarbeiter hat sich getraut. Richtig gespenstig.

Das Happy End kam dann am Ankunfstort. Geplante Ankunft: 22:14 Uhr, Tatsächliche Ankunft: 22:11 Uhr – Es ist zwar kein Quantensprung, aber ein kleine Aufmerksamkeit zum Feierabend, die ich gerne mitnehme.

Zur Ergänzung: Die Deutsche Bahn hat die Fahrt nicht selbst durchgeführt, sondern nur den Zug gestellt. Von daher gehört die Begeisterung eigentlich den Österreichische Bundesbahnen (ÖBB). Aber immerhin beweist es, dass es mit dem technischen Mittel ICE möglich ist 😉

Der Aufenthalt in Barcelona hat mich sehr begeistert.Und schnell hat sich herauskristalliert, dass es wohl kein Strandurlaub wird, sondern eine Menge zu erkunden gibt.

Die Schönheit der Stadt hat mich dazu bewegt, viel zu laufen. In Summe sind innerhalb der sieben Tage einige Schritte zusammengekommen.

Meine Kurzzusammenfassung sieht wie folgt aus:

  • 176.482 Schritte (126,77km) zurückgelegt
  • Wesentliche historische Highlights besucht
  • Polizeiliche PKW-Kontrolle mit Alkoholtest ohne Befund bestanden
  • Achterbahn im Freizeitpark gefahren

Ich bin immer noch ganz begeistert und freue mich darauf, bald meine festgehaltenen Erinnerungen in Form von Photos durchzustöbern.

Bei dieser Stadt, die ich gerade mit großer Freude besuche, brauche ich gar nicht viele Worte verlieren. Sie besticht einfach durch ihre Schönheit. Die Idee, das Stadtdesign nicht nur Stadtplanern zu verlassen, sondern namhafte Architekten zu beteiligen, wird an vielen Stellen sichtbar. Danke lieber Gaudi & Co. Auch herrlich, wie einzelne Gebäude dann mit angepassten Aspekten die umliegende Umgebung prägen und Details wieder aufgegriffen werden. Schön anzuschauen.

Ich bin zu tiefst beeindruckt.

Ich möchte kurz von Servicequalität in Deutschland berichten.

„Rhenus Home Delivery liefert bis zum Verwendungsort und bietet…“ so sagte es die freundliche Stimme in der Warteschleife auch beim dritten Anrufsversuch immer wieder. In Summe kamen etwa 40min Wartezeit zu Stande, sodass ich den weiteren Verlauf der Warteschleife ohne Weiteres wiedergeben könnte. Da ein Anrufer das spätestens nach dem dritten Mal satt hat, möchte ich auf diese Wiederholung verzichten.

Endlich durchgekommen, wurde ich freundlich und bestimmt abgehandelt. „[…] Wir buchen also für Sie den 18. September!?“ – Können Sie die Lieferzeit etwas eingrenzen? – „Ja, selbstverständlich können wir das. Wir können Ihnen eine spezifische Lieferzeit von 07 Uhr bis 14Uhr oder 14 Uhr bis 18 Uhr anbieten – für nur 17,50€.“ – Aha, bei dieser Genauigkeit können wir auch beim Standardangebot bleiben war in etwa meine Reaktion. In anderen Ländern kann die Lieferzeit im Viertelstundentakt bestimmt werden. Das Entwicklungsland Deutschland scheint jedoch noch nicht auf dem höchsten Niveau angekommen.
Dennoch freue ich mich auf die termingerechte Lieferung…

Für alle Freunde des Software-Hersteller Microsoft wurden ein paar kostenfreie eBooks veröffentlicht: http://blogs.msdn.com/b/mssmallbiz/archive/2014/07/07/largest-collection-of-free-microsoft-ebooks-ever-including-windows-8-1-windows-8-windows-7-office-2013-office-365-office-2010-sharepoint-2013-dynamics-crm-powershell-exchange-server-lync-2013-system-center-azure-cloud-sql.aspx

Lauffähige Microsoft-Produkte auf dem iPhone, kostenfreie eBooks – was kommt als Nächstes?

Der Text Es „[…] ist das Beste, was mir je passiert ist“, erhält für mich eine neue Bedeutung. Hinter mir liegen drei außerordentlich interessante Tage, die im Seminarhotel Wesenufer stattgefunden haben. Die Veranstaltung meines Studiums hat zu starken Irritationen geführt. Prof. Dr. Hasenzagl hat ordentlich gerüttelt an meiner Sichtweise auf die Welt. Durch meinen bisherigen Werdegang bin ich durch objektive Einschätzungen, Messbarkeit und Erklärungen durch die BWL geprägt.
Im der Veranstaltung wurde sich dem Thema Betriebswirtschaftsleere (kein Fehler) und Führung jedoch aus der wissenschaftlichen Theorie genähert, was für mich völlig neu war und gleichermaßen neue Blickweisen eröffnet hat.
Folgende Auszüge sollen meine neuen Erkenntnisse verdeutlichen:

  • Reduktion von Komplexität ist nicht besser
  • Bedürfnispyradmide von Maslow ist veraltet
  • Motivation ist nicht allein durch Hygienefaktoren und Motivatoren möglich
  • Jeder ist Teil von Gruppen

Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Sie verdeutlicht mir jedoch, dass mein Weltbild noch unglaublich erweitert werden kann. Die Systemtherorie von Luhmann kann da einen ersten neuen Baustein darstellen.
Ich bräuchte jetzt erstmal ein paar Wochen Urlaub, um die Erkenntnisse zu sortieren.

Diesen Beitrag möchte ich gern mit einem Zitat des Seminarleiters abschließen.

„[Projekt-]Manager sind wie Fleischer, die Feinchirugie betreiben wollen“.

Die Fahrt nach Nürnberg begann am Freitagnachmittag mit einem klassischen ICE. Im Hinterkopf die Angst, dass die komfortable Zugfahrten im Schnellzug bald in Jena Paradies keinen Halt mehr finden – schließlich soll die Landeshauptstadt Thüringens die Drehscheibe werden *hust*
Ein Anruf im Zug lies die Freude kurz trüben, weil mein Grund nach Nürnberg zu fahren, kurzzeitig nicht voran kam. Andreas wollte mit dem Flugzeug anreisen. Nur dumm, wenn der Flug stoniert wird. Zum Glück hab es mit etwas Mühe eine zweite Möglichkeit für ihn nach Nürnberg zu fliegen.

Die Umgebung des Hotels irritierte kurz, weil es ziemlich rot beleuchtet war. Aber das Hotel lag zentrumsnah und verfügte über marktübliche Beleuchtung. Nachdem ich mich kurz frisch machte, hatte ich kurz Gelegenheit, die Möglichkeiten der Wochenend-Planung auszuloten. Und dann kam Andreas auch schon. Es ging auch ziemlich schnell los.
Unser erstes Ziel war der Nahrungskonsum in einem Sausalitos. Wir nahmen einen vollen Magen und einen Tipp für eine Nachtveranstaltung mit. Unser Ziel sollte in der Nähe liegen, das Nachtwerk ich einem Einkaufszentrum, was direkt an vergleichbare Etablisments erinnerte. Nach einem Foto ging gegen Gebühr in den Tanztempel. Das Publikum war jung. Zumindest deutlich jünger. Das hielt uns jedoch nur kurz ab, rhythmische Bewegungen aufzunehmen.

In der Früh sollte es noch zu einer weiteren Veranstaltung gehen. Unser Ziel jedoch etwas unklar. Der erste Tipp lag musiktechnisch an dem Abend daneben (Indabahn im Hauptbahnhof). Weiter ging es zum nächsten Laden in der Nähe des Hauptbahnhofs. Ebensfalls musiktechnisch eine Enttäuschung. Ein Taxifahrer empfahl uns auf Nachfrage den Weg nach Hause. Um fünf schließen die Läden in Nürnberg langsam.
Auf einem nicht ganz direktem Weg in Hotel stolperten wir noch ein ein Lokal, was vom Publikum an die Jenaer Rose erinnerte. Ein Schluck Wasser oder Ähnliches geht noch.
Das sollte jedoch das Finale sein, wonach wir uns auf dem Weg ins Bett machten. Selbst die Kolleginnen von der Vergnügungsmeile hatten schon Feierabend.

Nächste Seite »