E-Commerce


Als begeisterter Basketball-Fan erfreue ich mich regelmäßiger Besuche von Live-Spielen. Heute hat mich der Kaufprozess von Eintrittskarten für ein Basketball-Spiel der hiesigen Hamburg Towers im angeschlossenen Onlineshop irritiert.
Unabhängig der Preise für den eigentlichen Eintritt haben mich die Versandkosten für das elektronische Ticket zum Ausdrucken (sogenanntes „Print@Home“) etwas stutzig gemacht. Sorgt die Zustellung bzw. das Bereitstellen eines PDF-Dokuments zum Druck auf eigene Kosten tatsächlich für solchen technischen Aufwand, dass hierfür „Versandkosten“ geltend gemacht werden?

Hamburg Towers: Versandkosten für eTicket

Hamburg Towers: Versandkosten für eTicket

© White Label ECommerce GmbH, http://hhtowers.wlec.ag

Da mir Technik nicht völlig fremd ist, war mir schnell klar: Der grundsätzliche Betrieb der Website (Hosting, Erstellung und Wartung) sowie der Erstellungsprozess für das PDF-Dokument sorgen selbstverständlich für Kosten. Ganz im Sinne der früheren Computer-Prozessorzeiten, die explizit gekauft werden mussten, um Berechnungen/Anwendungen durchzuführen.
Die Umlegung dieser Kosten als Versandkosten zu bezeichnen, kann ich insgesamt nur als wirklich kreativ bezeichnen.

Weil ich das Spiel tatsächlich besuchen will und nicht nur auf der Suche nach alberner Intransparenz bin, habe ich heute bewusst mein erstes elektronisches Ticket mit Versandkosten erworben.

 


Die Darstellung des Kaufprozesses auf dem obigen Bild entspricht nicht dem aktuellen Stand der Realität. Aufgrund der beschränkten Breite musste ich den Prozessschritt Anmeldung zwischen Warenkorb und Adresse kürzen 😉

Ich bin ein großer Freund der Deutschen Post. Die Zuverlässigkeit war selten eingeschränkt oder gestört. Obwohl dies in der Logistik eigentlich ein Basisfaktor ist, habe ich regelmäßig Abweichungen alternativer Anbieter festgestellt.

Heute will ich von einem Begeisterungsfaktor berichten, der für mich neu war. Einen Tag vor der Zustellung vom Logistikunternehmen eine Information über die Zustellung zu erhalten, gehört zu einem Quasi-Standard. Die Zustellung erfolgt zwischen 8 und 18 Uhr.
Interessanter kann man bei dem DPD Paket Tracking nicht nur den Status „In Zustellung“, sondern eine konkrete Position des zustellenden Mitarbeiters einsehen. Die Live-Anzeige ermöglicht eine deutlich bessere Prognose der Zustellungszeit auf eine Genauigkeit von einer halben Stunde.

DPD Paket-Tracking

Mit den aktuellen Koordinaten des Paketwagens wäre es wahrscheinlich sogar möglich, dem Kurier entgegen zu fahren und das Paket früher „abzuholen“.

Definitiv ein Service mit Mehrwert. In der Hoffnung, dass die Technik weiter ausgerollt wird und von anderen Logistikanbietern zu einer besseren Prognose der Zustellungszeit führt. Im nächsten Schritt ist dann eine Wunsch-Zustellzeit im Viertelstundentakt dann auch gar nicht mehr so weit…

Einiges los im Internet. Im Speziellen bei dress-for-less.
Der Ansturm begeisterter Online-Shopper kann wohl aktuell von der bestehenden Infrastruktur nicht bedient werden.

dress-for-less overload

Definitiv sollte jeder User eine verständliche Aussage über das Reaktionsverhalten herauslesen können.

Was ist denn da mit Intershop los?
Der Aktienkurs im Betrachtungszeitraum von einem Jahr scheint nur eine Richtung zu kennen.

ISH2 Aktienkurs-Verlauf

© finanzen.net GmbH

Hoffentlich „performt“ die Aktie auch mal wieder wie externe Einschätzungen für Intershop.

Die Vorfreude auf den Weihnachtsverkauf steigt. Schnell noch das letzte Update des Onlineshops vor dem Kundenansturm vorantreiben:

G-Star Onlineshop Wartungsseite

© G-Star RAW

Mir hat die Wartungsseite von G-Star sehr gut gefallen.

Ein Periodensystem für die Einflussfaktoren auf Website Conversion. Aufgeführt sind die Einflussgrößen sowie deren Gewichtung. Das Ergebnis ist eine schöne Übersicht mit den wesentlichen Punkten, die bei einem Website Design zu beachten sind. Dies kann beispielsweise als Entscheidungsgrundlage für Innovationen oder Optimierungen diesen.

Was aus meiner Sicht leider fehlt, sind konkrete Handlungsanweisungen. Das heißt, wie beispielsweise ist eine Conversion-Steigerung von 5% durch A/B-Testing oder Design zu erreichen?

Periodic Table of Website Conversion

Das Dokument mit der detaillierten Beschreibung ist bei conversionboosting.com (als PDF) zu finden.

Unser Einkaufsverhalten ändert sich, wie zunehmend auch verschiedene Studien belegen.

Nicht beratungsintensive Einkäufe werden statt im stationären Handel mittlerweile auch gern im Internet vollzogen. Die untenstehende Statistik zeigt, dass preisintensive Produkte bevorzugt noch im stationären Handel mit persönlichen Anpsprechpartnern gekauft werden. Produkte, die gern in Anschein genommen und angefasst werden wollen, gehören außerdem zu den Produkten, welche im Onlineabsatz hinterher hinken.

produkte-im-internet-oder-stationaeren-handel-kaufen

Bei Flügen oder Hotelbuchungen finden Buchungen vermehrt über Onlinekanäle statt. Im Vergleich zum stationären Handel sind beispielsweise zahlreiche Vergleiche und Kommentare möglich, wohingegen im Offlinegeschäft einem Reiseberater Vertrauen geschenkt werden muss.

Die Zahl der Onlinekäufe steigt seit einigen Jahren stetig. Zunehmend werden auch Vielbesteller wichtig, deren Anteil stärker steigt. Nach dem Allensbacher Institut machen sie derzeit bereit um die 20% der Onlinekäufe aus. Die Vielbesteller sind jedoch für eine Großteil des Absatzes verantwortlich.
Inwiefern hat Zalando den Onlinemarkt verändert? Zalando hat mit den werbewirksamen Marktetingmaßnahmen für enorme Aufmerksamkeit gesorgt. Ihr Slogan „Schrei vor Glück…oder schicks zurück“ machte Kunden auf die Einfachheit des Onlinekaufs von Modeartikeln wie Schuhen aufmerksam. Was für Kunden einfach ist (2 Paar Schuhe in 2 Farben in jeweils 3 Größen) und durch den Online-Bestellprozess zu führen, bedeutet für Händler oft hohe Kosten in der Versand- und Logistikabwicklung.
Ins Besondere Gelegenheitskäufer oder Online-Neulinge wurden von Zalando angesprochen. Zalando bewegte neben dem eigenen Werbeerfolg zusätzlich den gesamten Onlinehandel. Kunden wurden auf diesen Absatzkanal neu aufmerksam gemacht, mit der Folge, dass Umsätze weiter vom stationären Handel in Onlineshops verschoben werden.

Der aufmerksame Internetnutzer hat es bereits gemerkt. Die Internetseiten und Sozialen Netzwerke bombardieren Nutzer mit Werbung. Mal wird die gesamte Seite zugepflastert  sodass der Seiteninhalt mehrere Sekunden überhaupt nicht sichtbar ist. Mal befinden sich gesponserte Inhalte innerhalb von Feeds, ganz unauffällig werden sie so im Lesefluss konsumiert.
Die Werbeausgaben im Internet sind im ersten Halbjahr diesen Jahres um 7,2 Prozent gestiegen.

Entwicklung weltweiter Werbeausgaben

Gott sei Dank hat Facebook jetzt auch ein Konzept zu Verbreitung seiner Werbeangebote auf mobilen Endgeräten, sodass wir auch mit unseren Smartphones nichts vermissen brauchen.

Die Werbeausgaben im klassischen Printmedium gehen stetig zurück, was mich persönlich traurig stimmt. Denn es liegt leider nicht daran, dass beispielsweise Verlage in ihren Zeitschriften weniger Werbung zeigen wollen…