Hoffnungsvoll


…das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.
So begann ein interessanter Vortrag von Jan Hofer, der den Hintergrund des Nachrichtengeschäfts vermittelte. Im Rahmen der Eröffnungsfeier der adesso Geschäftsstelle in Hamburg erzählte Jan Hofer über die Dynamik im Nachrichtengeschäft, der „Migration“ auf neue Studiotechnik durch Neubau und Abriss sowie das zunehmende Aufmerksamkeitsschwäche der der Bevölkerung.

Reporter sei fleißig, aber nie länger als eins dreißig.

Die Redefähigkeit ist dem sympathischen Mann definitiv nicht abzusprechen. Auch die Zeit verging wie im Fluge.
Hätte ich nicht am nächsten Morgen um 04 Uhr nach Stuttgart starten müssen, hätte ich gern noch länger an der gemütlichen Runde teilgenommen.

Meine erste Crowdfunding-Investition: „Funding Unsuccessful“.
Leider haben sich nicht genügend Investoren auf Kickstarter für das Thema begeistern können. Das Funding demzufolge nicht erfolgreich. Meine autorisierte Kreditkarte wird nicht belastet.

Luxafor

ABER: Es hat sich ein Investor gefunden. Das Produkt kann hergestellt werden! Bedingung ist nur, dass sich 200 Interessenten finden und in eine Liste eintragen (was einem extrem kurzem Kaufprozess gleichkommt). Bei über 400 Beteiligten im Kickstarter-Projekt sollte das doch machbar sein.
Nun kann ich nochmal hoffen.

Ein hochbrisante Meldung der Ostthüringer Thüringer Zeitung (OTZ) hat mich leicht zum Schmunzeln gebracht:

Getränkerechnung zu hoch: 62-jähriger Erfurter lässt in Disko Frau als Pfand zurück

© OTZ

Der OTZ muss zu Gute gehalten werden, dass die Meldung „nur“ von der DPA übernommen wurde. Qualitätsjournalismus scheint sich zu verbreiten.

Es ist Landtagswahl in Thüringen. Die Vorstellungen der Bevölkerung weichen von denen der letzten Landtagswahl ab. Beides ist grundsätzlich nicht weiter schlimm, sondern scheint eher Normalität.

Aufgrund meines bereits stattgefundenen Umzugs habe ich meine Meinung bereits vor einigen Wochen geäußert. Verglichen mit dem Ergebnis gehöre ich zu einer zunehmenden Minderheit. Auf der anderen Seite sind für mich Anteile von bestimmten Parteien (z. B. „Die Linke“, „Alternative für Deutschland“) für mich völlig unklar.
Am Wahlabend steht noch kein eindeutiges Ergebnis fest. Frau Lieberknecht (CDU) beschreibt das Wahlergebnis in einem kurzem Interview mit Caren Miosga ungefähr vier mal als Erfolg für die CDU – die Wähler haben sich für Stabilität und Zuverlässigkeit bekannt und wählten die Große Koalition. Ich hoffe ja, sie behält recht, um das Land vor zu viel links zu bewahren. Schließlich wäre aktuell auch Rot-Rot-Grün möglich. Die Bitte geht an die SPD, sich doch bitte für den „vernünftigen“ Koalitionspartner zu bekennen.

Ich werde die Entwicklung verfolgen.

Die sprechenden Schaffner der Deutschen Bahn bewerben sich scheinbar heute um den Preis der freundlichsten sprechenden Schaffner. Jedenfalls scheint die Laune der Sprecher im Zug sehr positiv sein. Und es kommt an. Dann kann ich mich direkt in aller Seelenruhe zurücklehnen und die Fahrt genießen.  Was ist anders? Eigentlich nichts, nur ein paar nette Kommentare während der tristen Haltepunkt-Durchsagen. Aus meiner Sicht kann dies ein erster Schritt zu einem kundenfreundlichen Dienstleistungsunternehmen sein. Weiter so!

Schöne neue Welt. Nichts mehr ist wie vor wenigen Jahren. Computer und Mobiltelefon verwachsen genauso wie die Programme und Betriebssysteme, die darauf laufen. Durch das Internet liegen Daten in der Cloud und sind überall verfügbar. Betriebssysteme und Programme von Geräten werden teilweise flüchtig angeboten. Ohne lokale Programme und Daten ist ein Gerätewechsel unproblematisch. Kontakte, Programme, Einstellungen werden dynamisch aus der Datenwolke geholt.
Ich nutze seit einigen Jahren Datenspeicher im Internet, um zwischen verschiedenen Geräten Daten auszutauschen bzw. über die gleichen Daten verfügbar zu haben. Den Komfort der Speicherung zusätzlicher Informationen wie Kalender- oder Browser-Verlaufsdaten nähere ich mich langsam. Seit wenigen Wochen nutze ich das neue Microsoft Office 365. Dokumente sind überall verfügbar, die Möglichkeit zur Bearbeitung auch. Microsoft stellt seit Kurzem sogar Apps für Nicht-Windows-Betriebssysteme (Apple iOS und Google Android) zur Verfügung, wo Office 365 Mobile mit rudimentären Funktionen nutzbar wird. Ich war von dieser Nachricht begeistert. Wollte es natürlich auch direkt testen. Es existiert zwar eine Android-App für Android-Smartphones, die aber nicht auf Android-Tablets installierbar ist. Was für ein Quatsch, liebe Microsoft-Entscheider. Zu früh gefreut. (Potenzielle) Android Tablet-Nutzer werden sich nicht extra ein Microsoft Surface kaufen, nur um das Office-Paket nutzen zu dürfen – für das zumal eine jährliche Gebühr fällig ist.

Microsoft Office 365 auf Android-Tablet

Dank eines hilfreichen Beitrags in der Computerwoche ist es über einen kleinen Umweg leicht möglich, Office 365 auch auf einen Android-Tablet zum Laufen zu bekommen:

  1. Office 365 Mobile auf Android-Smartphone herunterladen
  2. Installation als APK packen und auf Android-Tablet übertragen
  3. APK installieren

Erfolgreich getestet!
Die Funktionen sind überaus rudimentär implementiert. Manch Webanwendung ist deutlich funktionsträchtiger und angenehmer zu bedienen.
Persönlich bin ich jedoch angetan, zumindest können leicht ein paar Gedanken in existierenden Dokumenten unterwegs festgehalten werden. Microsoft kann nur ans Herz gelegt werden, Office 365 Mobile für alle Geräte freizugeben. Bestehende Kunden werden begeistert sein, potenzielle Neukunden sind durchaus zu erschließen.

Der dritte Tag endete mit dem Weg zum Hauptbahnhof und einem leckeren Milchshake. Danach hieß es Abschiednehmen. Wir gingen getrennte Wege und hofften auf einen guten vernünftigen Ausgang der Bundestagswahl am heutigen Tag.

Jetzt ist der richtige Moment für das nächste Projekt gekommen: Downshifting. Ich werde regelmäßig vom Projektstatus berichten.

Nähere Informationen gibt es beispielsweise hier: http://www.careerbuilder.de/blog/2012/11/12/downshifting-im-job-wenn-weniger-wirklich-mehr-ist/

Das Fernsehen modernisiert sich. Neue Wege zur Mobilisierung der Digital Natives werden angestrebt. Die Möglichkeiten zur Interaktionen werden ausgebaut. Nach Berücksichtigung von Faxen, E-Mails & Co. bei Diskussionssendungen kommt jetzt Twitter ganz groß raus. Oder besser, Tatort erfährt durch Twitter eine Wiedergeburt. Wahrscheinlich werden die Quoten Dank der Interaktion über Twitter steigen: Tatort-Quoten.
Vöglein flieg‘ und sieg…

Es ist Sonntagnachmittag, die Reise beginnt. Ich will mit der Bahn 400km zurücklegen. Im RegionalExpress versteht sich von selbst.
Start der Reise ist der Hagener Hauptbahnhof. Claudi und ich haben ausreichend Puffer zur rechtzeitigen Ankunft einkalkuliert, sodass noch Zeit für ein Fastfood-Eis bleiben sollte. Dummerweise hat McDonalds bei diesen anhaltenden hohen Temperaturen nicht mit erhöhten Konsum gerechnet. Das Eis war alle, die Maschine wird gerade gereinigt oder Ähnliches hörte ich bei verschiedenen Anläufen. Nun ja, aus dem Eis wurde nichts. Stattdessen konnten wir einige Hagener Bürger bei ihren letzten Schlücken des nächtlichen Biers beobachten. Weil mir die Gesellschaft so überhaupt liegt, musste es zur Konfronatation kommen. Sie saßen im Zug direkt hinter mir. Sie verschütteten Getränken, aßen stinkende Wurst und übergaben sich vor der Toilette, weil der Weg noch einen Schritt zu weit war.
Naja, die Hälfte der Strecke liegt hinter mir. Von meinen neuen Bekannten habe ich mich gern verabschiedet. Nun sitze ich in einem überfüllten Zug, der min. schon 40 Jahre unterwegs ist und könnte jeden Moment brechen, weil Zivilisation und Hygiene noch nicht bei jedem angekommen sind. Eine gereinigte Haut und eine Brise Parfum sollte Voraussetzung werden, um ich einem Zug die Transportrechte zu genießen. Insbesondere bei über 25 Grad Lufttemperatur.

Ich lehn mich zurück und genieße die herrliche Landschaft Deutschlands. Die letzte Etappe hatte es nochmal richtig in sich. Das Niveau wurde aufgrund von mitreisenden Fußballfans nochmal spürbar gesenkt. Kurzhaarige Menschen mit komatösen Alkoholspiegel beleidigten Kinder, pöbelten freundliche Menschen an und behinderten den Bahnverkehr, sodass es zu einer Verspätung von etwa 25 Minuten kam.
Nachdem die belastenden Personen von der Polizei entsorgt wurden, konnte die Fahrt mit gewohnter Überfüllung in Richtung des Paradieses ganz entspannt fortgesetzt werden…

Nächste Seite »