Lebend


Das erste Highlight und sogar der ausschlaggebene Antreiber für meinen Ausflug nach New York: Der weltgrößte Marathon durch die fünf Stadtteile.
Ein letzter Trainingslauf am Vortag hat wunderbar funktioniert. Die Motivation ist auf dem Höhepunkt und an sich muss es jetzt einfach losgehen. Das zumindest waren die ersten Gedanken des Tages und die Vorfreude auf 26,2 Meilen pure Begeisterung.
Der Tag begann früh:

    • 05:10 Fotoshooting im Hotel
      Letztes geplantes Gruppenfoto mit mitreisenden Kollegen vor den anstrengenden Kilometern
    • 05:30 Abfahrt zum Start
      Organisierter Bustransfer vom Hotel zum Startgelände. Im Bus konnten während der Fahrt bereits wertvolle Eindrücke gesammelt werden. Die Gehwege Manhattans waren voller wartender Menschen in unendlichen Warteschlangen. Alle hatten das gleiche Ziel.
    • 06:30 Ankunft am Startgelände
      Zumindest hat der Bus in der Nähe des Startgeländes gehalten. Da der Busfahrer sich leider verfahren hat, musste er mitten auf der Autobahnbrücke nahe des Startgeländes halten. Mit Polizei-Begleitschutz ist die Reisegruppe dann zum Startgelände begleitet wurden.

Der Sponsor „Dunkin Donuts“ hat prägnante Mützen für die durchaus kühlen Temperaturen verteilt. So kam es noch spontan zu einem letzten gemeinsamen Gruppenfoto mit den Kollegen.

Kollegen zum New York Marathon

Kollegen zum New York Marathon

Kurz nach dem Foto hat sich die Gruppe aufgrund unterschiedlicher Startzeiten und Bedürfnisse (Toilettengang, Durst, Donut-Appetit, etc.) schnell aus den Augen vorloren. Nach langer Wartezeit
kam es 09:50 Uhr zum Einlass in den Startbereich. Von dortaus ging es wenige Minuten später zum Start.
Nach der Nationalhymne der USA fiel der Startschuss.

Die ersten Kilometer vergingen im Fluge. Der seltende Eindruck mit über 50.000 Menschen gleichzeitig durch die Straßen New York zu Laufen ist unbeschreiblich. So viele verschiedene LäuferInnen. Und noch viel spannender: So viele laufbegeisterte Supporter an der Strecke, die mit Musik, guter Laune und Anfeuerung die Meute anpeitschen. Pure Freude, zumindest die erste Hälfte der Strecke. Aufgrund zahlreicher Brücken und Steigungen kam die zweite Hälfte der Route gefühlt einem Berglauf gleich.
Die Unterstützung mit Versorgungsangeboten Wonna‚ Donut?“ oder Motivation „Run now, Beer later!“ halfen, das Ziel der 26,2 Meilen nicht aus den Augen zu verlieren.
Der Zieleinlauf war pure Einleichterung. Ein kurzes Hinsetzen nach dem Ziel wurde von Medizinischem Personal direkt unterbunden: „You should not cool down, please walk.“ So ging es ohne viel Unterbrechungen noch einige Kilometer zurück zum Hotel, dessen Weg durch Zurufe „Congratulations! You did it!“ geprägt war.

Am nächsten Tag in der New York Times zu stehen, hilft definitiv über die Strapazen etwas schneller hinweg zu kommen.

New York Times - The Marathon Special

New York Times – The Marathon Special

New York Times - The Marathon Timesheet

New York Times – The Marathon Timesheet

Ich scheine ein Gespür für Wartungsseiten zu haben. Zumindest sind mir diese in jüngster Vergangenheit auf vielen regelmäßig besuchten Webseiten begegnet. So auch für die Webseite des Dudenverlags:

Duden Wartungsseite

Duden Wartungsseite

Ich war anfangs etwas irritiert, weil ich über eine Suchmaschine zu Duden gelangt bin, aber nicht die Begriffsklärung erwartete. Nach ein paar Millisekunden fiel der Groschen.
Ich finde die Idee klasse. So kann auch die Zeit einer geschalteten Wartungsseite zur Weiterbildung genutzt werden.

Aus für Drohnen in den USA. Die US-Flugbehörde fordert kontinuierliche Sichtverbindung des Flugkapitäns (siehe Handelsblatt). Das ist bei Drohnen natürlich gar nicht so einfach.

  1. Gibt es keinen Piloten.
  2. Kann eine dauerhafte Bildübertragung für menschliche Eingriffe nicht sichergestellt werden.

Ich drücke die Daumen, dass die Deutsche Post ihr Drohnenexperiment „DHL Paketkopter“ weiter verfolgen kann.

Zum Thema Qualitätsjournalismus, der zum Schmunzeln animiert, ist mir in einem sozialen Netzwerk etwas begegnet:
Wer (er)kennt diesen Mann?

© Westfalepost Hagen, Polizei Hagen, Facebook

P.S.: Liebe Westfalenpost (WAZ, Finke Gruppe, etc.), die Meldung im sozialen Netzwerk hat mich tatsächlich auf Ihre lange Zeit nicht mehr besuchte Internet-Präsentation gelockt. Die Unübersichtlichkeit (man mag es in anderen Zusammenhängen als Aufbau bezeichnen) hat mich ehrlich gesagt etwas schockiert – Sitzungsdauer = 3s, Absprungrate = 100%.

Nachdem mein FitBit vor einiger Zeit verloren gegangen ist, schaue ich mir regelmäßig meine Bewegungsdaten an. Die sind im Vergleich zum Vormonat kaum verändert, auch wenn sich die Schwerpunkte etwas verlagert habe.

Google Standortverlauf

Ich gebe mir noch einen Monat. Spätestens dann werde ich wohl kein Interesse mehr an Bewegungsdaten, geschweige denn Bewegung haben. Das nämlich Bewegungsdaten angeblich zur Bewegung animieren, wie Marketingzungen behaupten, bezweifle ich zutiefst.

Ein seltenes Ergebnis: In einer sympathisch anmutenden spanischen Bar versteht die junge Kellnerin Folgendes nicht: „One beer please“. „Beer?“ – Sie antwortete „No cola.“
Ich wusste auf Anhieb nicht, wie ich Bier am Besten beschreibe. Mir fiel nur eine bekannte Brauerei ein: „Heineken?“. Sie verstand meinen Wunsch daraufhin: „No Heineken. Moritz?“
Interessant, dass eine Brauerei bekannter ist als das hergestellte Produkt. Aber ich bekam ein leckeres Bier und fühlte mich darauf hin gut aufgehoben. Heineken wäre sowieso nicht so meins gewesen.
Meine Essensbestellung wurde nicht einfacher, aber im Endeffekt habe ich leckere überbackende Kartoffeln serviert bekommen. Nun kann ich mich entspannt zurücklehnen…

Frauen ist die Anstrengung einer Arbeitswoche mehr anzusehen als Männern. Konkret ist der Tiefpunkt Mittwochnachmittag gegen 15:30 Uhr erreicht. Zum Höhepunkt können Frauen etwa 2 Jahre älter aussehen als zu einem früheren Zeitpunkt in der Woche.

Was man so erfährt, wenn man mal wieder Radio hört…

 

1042km in 9,5h, durchschnittlicher Benzin-Verbrauch 7.3l/100km.

Es war einmal eine lange Fahrt von Linz nach Hamburg. In 9,5 Stunden Fahrzeit war ich mit großem Anteil auf der Auto unterwegs. Den Sonnenuntergang habe ich auf einem Rastplatz erlebt, den Sonnenaufgang auf den letzten Kilometern.

Neben einen kleinen Abstecher zu einer heimatlichen Veranstaltung führte mich der Weg oft etwas am  direkten Weg vorbei. Die kurze Zusammenfassung der erlebten Wegstrecke:

  • rund 15 Baustellen
  • zwei weiträumige Umleitungen
  • eine Autobahn-Vollsperrung
  • auch Rastplätze müssen keine 24h geöffnet haben
  • das Sortiment der Tankstellen an Rastplätzen variiert sehr stark
  • Deutsche Autobahnen sind erst ab 23 Uhr ähnlich entspannt wie Österreichische Autobahnen

Es war wohl meine längste Fahrt innerhalb 14 Stunden. Die Differenz zur Fahrtzeit zeigt meine nicht übermäßige Pausenzeit.
Regelmäßig müssen solche Fahrten allerdings nach eigenem Empfinden nicht unbedingt stattfinden…auch wenn die Ankunftszeit gegen 06:30 Uhr in Hamburg eine ideale Zeit für einen Abstecher auf den Fischmarkt wäre…

Nach einigen Jahren der nur unregelmäßigen Nutzung ging die Lizenz meines Executable Wrappers verloren bzw. kann ich sie einfach nicht mehr auffinden. Es war also kurzerhand eine Recherche notwendig. Ich bin auf ein charmantes Werkzeug namens Launch4j gestoßen, welches die gleiche Funktionalität bietet.

Klein und funktionstüchtig, sodass ich mein Ziel schnell erreicht habe und eine ausführbare Datei für ein mit JAVA entwickeltes Werkzeug erstellen konnte.

In dem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Gespräch mit einem Entwickler: JAVA-Programme gehören nicht in einen Wrapper gepackt. Das verstößt gegen die Grundidee von JAVA.
Nachdem in der Vergangenheit diese Meinung tendenziell nicht zu stark zulassen wollte, denke ich nun nochmal grundlegend über das Vorgehen nach.

Es ist durchaus ein angenehmes Klima in Berlin zu dieser Jahreszeit. Ein Treffen mit einem guten Freund bringt unter diesen Rahmenbedingungen ein Optimum an Lebensqualität.
Es ist toll. Ein Treffen mit Andreas bringt eine unglaublich angenehme Atmosphäre. Das Winken am Berliner S-Bahnhof Alexanderplatz ist die erste Geste nach mehr als 6 Monaten. Je näher wir uns kommen, desto größer ist die Euphorie. Eine erste Umarmung lässt alle Barrieren fallen. Los gehts. Auf in eine sehr entspannte Zeit mit intensivem Austausch.

Grußwort beim Griechen der Raunerstraße, ein Burger beim Kreuzburger, auf in die Kulturbrauerei. Ein gewohnter Weg. Ein gewohnt angenehmer Abend.
Es wurde lang gelacht und getanzt. Es wurde hell.
Zum Abschluss der tänzerisch sehr engagierten Zeit braucht es definitiv Nahrung. Beim Dönerspezialisten um die Ecke heißt es warten. Aber Qualität braucht Zeit, dass kennen wir aus unserer Praxis.
Witzige Gespräche, Nummern, Austausch; Kommunikation mit Menschen, die normalerweise gemieden werden, lenkt ab.
Essen. Eine tolle Sache. Gute Nacht.

Der „nächste“ Morgen war aufgrund meines leichten Schlafes schnell erreicht. Das ausgiebige Frühstück genoss ich allein. Die Atmosphäre war angenehm. Der alte Industriebau mit extrem hohen Decken, einer gewissen Weitläufigkeit und reduzierter Einrichtung machte den Toast mit Nuß-Nougat-Creme zum Genuss. Oder lag es am Hunger?
Nach dem Frühstück ging los, auf in die Stadt. Nach einem kurzen Abstecher in den Prater folgte die Suche nach einem Lokal mit Fußballübertragung. Der letzte Spieltag der Fußball-Bundesliga bot noch die ein oder andere Spannung im Abstiegskampf. Wir landeten in einem Eiskaffee am Hackeschen Markt ohne Fernseher, weil alle versuchten Lokale gnadenlos überfüllt waren. Dafür konnten wir uns für das nächste Highlight des Tages: Der Eurovision Songcontest einen guten Platz auf dem Alexanderplatz sichern. Schnitzel, Wein und Co. waren die ideale Ergänzung.

Im Anschluss sollte das bisher unbekannte Tanzlokal Traffic unser Ziel sein. Der rote Teppich davor wirkte vielversprechend. Die Nacht war sehr ausgewogen und nicht ganz so lang.
Aus alter Tradition vom Vortrag sollte auch die fachkompetente Zubereitung eines Morgendöners genutzt werden.

Und das wars auch schon. Ein Wochenende vergeht schnell.
Auf wieder sehen kann ich da nur sagen!

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