Problemstoffe


Wir konsumieren. Ständig. Schneller. Unnötigerweise.
Wir kaufen das 29. Hemd, die 13. Hose (ausgenommen Jeans), das 8. Paar Schuhe. Muss das wirklich sein? Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten – daher muss ein neuer Schrank her.
Neben den Konsumprodukten kommen Ernährungsmittel im Überfluss. Lieber 4 Käsesorten zur Auswahl, 6 Aufschnitte/Wurstrichtungen, Butter mit Salz/ohne Salz/Oliven-Öl/rechts gerührt. Es ist purer Luxus, den wir uns gönnen. Immer wieder aufs Neue. Immer wieder mit vergleichbaren Müllbergen, die entstehen, weil wir die Menge im Kühlschrank nicht stämmen können. Wegwerfen.
Wir denken regelmäßig darüber nach, weniger zu konsumieren. Der Einkaufswagen ist nur halb voll. Aus Mangelerscheinung gehen wir tagsdrauf gleich nochmal los, weil ein wichtiges Produkt vergessen wurde. Der Einkaufswagen wieder nur halb voll. Um den Einkauf unterzubringen, muss „entrümpelt“ werden. Produkte, die gestern abgelaufen sind oder morgen ablaufen werden, müssen Platz machen für Neues.

Es ist ein Wahnsinn. Wir sollten Umdenken. Und in diesem Zusammenhang vielleicht nicht, um ein neues Auto zu fahren.
Das Bewusstsein kann dieser Informationsbeitrag im NDR liefern: Neuland – Zu viel ist nicht genug

Ein Zettel an der Windschutzscheibe – ausnahmsweise nicht orange, wie sonst in Jena beim Parken im Verbotsbereich. Verwunderlich nur der Tag, wo bei einigen umliegenden Straßenzügen zeitweises Parkverbot ist. Eigentlich an der Parkstelle nie Parkverbot.

Der Inhalt der Nachricht ist interessant:

Parken verboten

Ein freiwilliges Parkverbot auch in meinem Interesse? An sich finde ich die Nachricht gut und grundsätzlich verständlich. Ich finde saubere Straßen auch wichtig. Gern bin ich dafür auch bereit, mein Auto regelmäßig umzuparken. Parke selten wegen wechselnden Parkverbot-Zeitscheibe vor der Haustür. Nur warum soll ich an einer der wenigen Straßen ohne jegliches Parkverbot mein Auto nicht abstellen? Vielleicht will ich nicht ständig Geldbußen zahlen, wenn ich das Auto aus logistischen Gründen nicht umparken kann? Vielleicht haben die Verantwortlichen der Stadt sich bei der Festlegung der Park-/Parkverbotszonen auch etwas dabei gedacht, einzelne Stellen nicht mit Parkverbot zu versehen?

Mich würde sehr interessieren, ob alle parkenden Auto mit einer liebevoll handgeschrieben Nachricht versehen wurden.
Ich will dem Verfasser nachkommen. Nur wird es sich nicht permanent vermeiden lassen, in der traumhaften Lage ohne Parkverbot ein Auto abzustellen.

Hacker sind keine Menschen, mit denen ich in diesem Leben grün werde. Ich bewundere die Fähigkeiten und danke, dass durch deren Unterstützung die Informationssysteme immer sicherer werden.
Worunter ich persönlich leide – und dafür fällt es mir schwer, Verständnis aufzubringen – ist die unregelmäßige Belästigung meines Servers. Es nervt, sorgt für unnötige Arbeit, zahlreiche Diskussion und unterm Strich auch Frustration.

Nach stundenlanger Arbeit, jedoch tagelanger Dauer, ist diese Seite wieder erreichbar. Ich bin bemüht, dass Inhaltsreichtum weiter und regelmäßiger auszubauen. Zu erzählen gibt es genug…

Die Angst ist ein negatives Gefühl, das mit der tatsächlich oder vermeintlich erhöhten Wahrscheinlichkeit eines Schadens verbunden ist.
Die Angst vermeindlicher Schäden lässt sich durch Konfrontationstherapie lösen. Die Angst vor einer Sache ist oft schwerwiegender als die Sache selbst. Von daher: Nur Mut. Risiko muss nicht schlecht sein. 

Java, Programmiersprache und Kaffee. Beim Kaffee-Konsum gibt es keine festen Grenzen. Ist eine individuelle Größe. Man merkt selbst, wann man genug hat.

Die Virtual Machine von Java setzt bei der Ausführung von Programmen härtere Grenzen (standardmäßig 128 MB), sodass Windows oder vergleichbare Betriebssysteme bei Speicherüberschreitungen gar nicht erst nervös werden. Heute erhielt ich zum ersten Mal die Meldung: „MemoryOutOfBounds“. Java kann und will nicht mehr, heißt das übersetzt. Die Folge: Natürlich Programmabbruch. Das ist eigentlich schade, wenn erst etwa 1/5 der Arbeit erledigt wurde.
Zum Glück kann man diese Speicherzuweisungen erhöhen. Die physikalische Grenze des Rechners sollte dabei nicht unbedingt überschritten werden. Und das geht so, einfach beim Aufruf des Programms folgende Parameter mitgeben:

java -Xms{initial heap size} -Xmx{maximum heap size} {your class}
java -Xms32m -Xmx128m the_snake.class

Die Werte werden standardmäßig in Bytes angegeben. Mit dem Suffix ‘K’ bzw. ‘k’, ‘M’ bzw. ‘m’ und ‘G’ bzw. ‘g’ kann man KiloBytes, MegaBytes oder GigaBytes angeben.

Am Freitag ist Abgabe meiner Hausarbeit. Heute wollte ich mit meinem Professor nochmals Rücksprache halten betreffend der Länge und Ausführlichkeit meiner Ausarbeitung. Es sieht schlecht aus. Ich muss heute und morgen unbedingt noch Einiges kürzen. In weiser Vorahnung habe ich bereits am Wochenbeginn damit begonnen. Dennoch muss ich die Arbeit noch mehrmals durchgehen.
Ich bin zwar optimistisch, dass ich es rechtzeitig schaffe, aber schön werden die nächsten Stunden nicht.

Was kann gegen Stress getan werden? Ist es Autogenes Training oder sind es Meditationsübungen? Helfen japanische Praktiken oder Massagen aus dem Alltag herauszukommen?
Ich bin da eher für etwas ganz anderes: Sportliche Grenzübungen. Führt man seinen Körper an seine Leistungsgrenze, vergisst man den Stress auf jeden Fall. Die Meisten denken dann, wie sehr der Muskelkater schmerzt oder ähnliches. Jeder hat als Kind nach einem anstrengendem Tag in der Schule in seiner Freizeit getobt. Durch körperliche Erschöpfung kann man viel besser schlafen als aufgrund ständigen Nachdenkens nicht in die Nachtruhe zu finden.
Am Besten wäre natürlich, in gewisser Weise nicht anfällig für Stress zu sein. Stress verbinden viele mit einer Menge Arbeit. Vielleicht sollte man anfangen, sie einfach nach und nach zu erledigen als sich ständig aufzuzeigen, was noch alles getan werden muss.
Die Hochleistungsstressfabriken sind akademische Einrichtugen, die 90-Minuten-Vorlesungen ansetzen, welche ununterbrochene Konzentration voraussetzen. Dabei kann sich unser Gehirn nur 15 Minuten effektiv mit einem Thema auseinandersetzen. Das zeigt mir in gewisser Hinsicht, dass Stress nur zu einem kleinen Teil ein persönliches Problem ist. Die gesellschaftlichen Anforderungen und Erwartungen zwingen uns quasi dazu. Also, einfach mal zurücklegen, auch wenn es nur zu GZSZ ist…

So viele Menschen wie es gibt, existieren genauso viele Weltvorstellungen. Zu Konflikten führen meist die kleinen Unterschiede bei den Wertvorstellungen. Da die wenigsten die Kunst beherrschen, über auftauchende Probleme zu reden, entstehen Konflikte.
Ich möchte an dieser Stelle zwei Sichtweisen vergleichen:

a) Konflikte sind schlecht und Kritik ist etwas Negatives. Über die Zeit führen kleinste Konflikte zur Abneigung gegenüber den Menschen, welche nicht dieselben Gedanken genießen. Ist man erstmal auf dieser Schiene, verrennt man sich schnell. Jegliche Äußerungen machen die Situation schlimmer, auch wenn sie noch so vernünftig sind. Die nächste Stufe ist die Ignoranz. Alles was ein jemand sagt, wird gegen ihn verwendet, vorrausgesetzt es wird überhaupt angenommen.

b) Konflikte werden als Bereicherung verstanden. Kritik wird als helfend eingestuft, denn nur wer seine Gedanken mitteilt, kann den anderen davon in Kenntnis setzen. Sind es eigene Fehler, können diese verbessert werden. Das Motto lautet: „Reden!“
Das japanische Motto „Es soll kein Tag ohne irgendeine Verbesserung vergehen“ kommt meiner persönlichen Einstellung stark entgegen.

Diese verschiedenen Herangehensweisen möchte ich nicht bewerten. Das kann jeder Leser für sich selbst tun. Man kann sich seine eigene Welt zusammenbauen, indem alles Fremdliche abgestoßt. Aber sind es nicht die gegensätzlichen Meinungen, die die eigene Person formen und in den meisten Fällen bereichern? Wie interessant gestaltet sich das Leben, wenn jeder immer genauso denkt? Wie kann man Probleme lößen, wenn man nicht darüber redet? Wie entstehen Probleme? Weil man nicht darüber redet.

Trennschleife

Diesen Beitrag widme ich Sandra. Ich werde sicher nichts Negatives über dich schreiben. Zwar wäre das als Bestätigung für deine „netten“ Worte auf deiner Homepage angebracht, aber das ist nicht meine Art. Ich würde jetzt schreiben, wie viel mir unsere Freundschaft einmal bedeutet hat und dir meine Dankbarkeit entgegen bringen. Da du mir Undankbarkeit vorwirfst, muss ich leider darauf verzichten.
Ich wünsche dir für deine Zukunft dennoch alles Gute!

In der Türkei ist das Tragen von Kopftüchern in öffentlichen Gebäuden verboten. Irgendwie sehr interessant, dass sie in einem dem Glauben gegenüber eher fremden Land mehr Rechte haben. Solche Dinge schockieren mich sehr, auch wenn ich kein Rassist bin. „Eine Frau darf keine Schule leiten, wenn sie privat Kopftuch trägt“ schreibt Die Zeit. In Deutschland würde man wegen Diskriminierung klagen – und gewinnen. An dieser Stelle sollte sich die Politik fragen, wie weit man gehen darf.
Ich bin dafür, dass jeder bei Einbürgerung sein Kopftuch abgeben muss, aber als Entgegenkommen dafür einen Duden bekommt…

Daran werde ich noch zu Grunde gehen. Rechnungswesen ist ein solch schönes Fachgebiet, mit dem ich nach Abschluss der Klausuren nichts mehr zu tun haben will, außer ab und zu klugscheißen zu können.
Es ist nicht die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung, die mir Probleme macht. Nein, ich schlage mich mit einer winzigen Schwierigkeit bei der Maschinenstundensatzrechnung herum. Wie um Gottes Willen berechne ich den Fertigungsgemeinkosten-Zuschlag nach getaner Gemeinkosten-Einzelkosten-Umlage?

Nicht nur deswegen, verspüre ich den intensiven Drang, Andreas mal wieder anzurufen. Von dir höre ich auch nur wenig, wenn ich mich nicht selbst melde. So werde ich dich bei meinem nächsten Anruf mit meinen Problemen belästigen müssen!

Jetzt? Nun ja, ich warte bis Harald Schmidt läuft. Bis dahin werde ich weiter auf den Prüfungsplan schauen und – wie immer – freundlich lächeln.

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