Schockiert


Was ist das denn bitte Grausames?
Gut, den Kapitalismus kann man nicht aufhalten. In der 2. Bundesliga begleiten mich mulmige Gefühle schon eine ganze Weile. Die Ausgliederung der 1. Mannschaft des FC Carl Zeiss JENA in eine eigenständige GmbH kam erst mit potenziellen russischen Investoren. Die DFL verrhinderte bisweilen den Einstieg der Geldgeber. Mit einer selbstständige Firma die laut Namen den Spielbetrieb gewährleistet, stehen jetzt die Türen offen. Oder wie kann man das verstehen. Die Verwaltung wird das Ganze sicher nicht vereinfachen. Oder welchen offensichtlichen Vorteile blieben mir bisher verborgen?

Das richtige Vereinsgefühl habe ich schon seit dem Aufstieg in den Profisport verloren. Es ist einfach nicht mehr das im Stadion wie es im Winter vor einigen Jahren mit 1000 Leuten war. Jetzt sind 13x so viel vor Ort, die „richtigen“ Fans also. Jetzt hat man den Verein zu Grabe getragen. Naja, zumindest bleibt die Jugend noch in einem Verein organisiert.
Für mich bleibt abschließend die Frage, ob ich Fan einer Firma werden soll? Da kann ich ja auch einfach zu Nokia gehen…

Es ist ungewohnt. Seit langer Zeit habe ich meist unmittelbaren Zugang zum Internet. Auch, wenn man ihn nicht jeden Tag nutzt, fällt es extrem auf, wenn man keinen Internet-Anschluss mehr hat. Besonders beim Lernen merke ich, dass ich recht viel direkt im Internet nachschlage oder mir Zusatzinformationen einholen will. Derzeit falle ich damit mächtig auf die Schnauze. DSL weg, Telefon weg. Martin ist quasi völlig abgeschnitten. Ich fand das so schockierend, dass ich heute spontan in die FH fahren und mich um meinen Spam kümmern musste. Eigentlich will ich weg davon, meine Online-Zeit ständig reduzieren. Das klappt an sich auch super, nur man braucht es. Das Internet ist wie auf die Toilette gehen, ein notwendiges Übel. Ich brauche es zum ständigen Nachschlagen, für die Arbeit und das Hören guter Radio-Streams. Sicher wird es bald auch zur Grundausstattung eines jeden deutschen Mitbürgers gehören. Das trifft meine Überzeugung. Dennoch muss ich auch an die Menschen in Afrika denken. Diese Woche wurde eine Reportage gezeigt, wo Eltern ihren Kindern keine 2 Euro für eine Augenuntersuchung zahlen konnten, eine Brille für 20 Euro schon gleich gar nicht. Das macht mich traurig. Wenn man wirklich helfen will, gibt es derzeit noch zu viele Punkte, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Bloß, wenn jeder diese Scheu hat, in eine Grauzone zu arbeiten, geht es gar nicht aufwärts. Und der Teufelskreis bleibt…

Die Freude ist gigantisch, also jedenfalls in Rumänien. Die Stimmung im Ruhrgebiet ist ja immer eine ganz eigene. Aber wenn es um Zusammengehörigkeitsgefühl geht, ist der nur schwer zu übertreffen. Derzeit kann man die Stimmung als Gemeinschaftsdepression bezeichnen. Wir als Europäer sollten ja eigentlich global denken. Aber die Enttäuschung über die Entscheidung des größten Handyherstellers der Welt trübt das Europasein. Plötzlich verstummen die Meinungen über die zahlreichen Vorteile der Osterweiterung.

Gestern verkündigte Nokia die Schließung des Bochumer Werkes. Gründe des finnischen Handyherstellers sind die mangelnde Flexibilität und Kosteneinparungspotenzial im Ausland. Da reichen auf einmal schwarze Zahlen und 30% Gewinnspanne nicht mehr aus. Nachdem die Produktion im Dezember noch erhöht wurde und Überstunden geschoben werden mussten, soll das Werk von heute auf morgen geschlossen werden. Durch die mangelnde Informationsbereitschaft von Nokia, wusste keiner – nichtmals der deutsche Aufsichtsrat – Bescheid. Mit den Worten „Verhandlungsbedarf gebe es nicht“ unterschreicht Nokia die Entscheidung und wirkt um einiges unflexibler als das Bochumer Werk. Der Qualität wird das Ganze in dieser hochpreisigen Sparte wahrscheinlich nur wenig helfen. Wir als Steuerzahler können doppelt sauer sein, denn Nokia wurde während seines Deutschlandaufenthaltes mit 88 Millionen Euro von Land, Bund und der EU unterstützt. Hoffentlich hat der Konzern die Zeit hier genossen. Ich mein, man kann ja das Geld zum Fenster herauswerfen, aber Nokia war zumindesst so klug, die Gewinne in Rumänien zu investieren. Das Land lockt mit einem durch EU-Fördergeldern finanzierten nagelneuen Industriepark, der hoffnungsvoll „Nokia Village“ getauft wurden. Ein Nokia-Sprecher sagt gegenüber dem Spiegel: „Die Entscheidung finde ich keineswegs verwerflich. Sie sei lediglich ein Ausdruck von Chancengleichheit und Wettbewerb in Europa“. „Nokias große Pläne in Cluj waren seit Monaten bekannt, nur die Verlagerung der Kapazitäten aus Bochum kam überraschend“, sagt Marko Walde. Die Gesamtinvestitionen schätzen die Finnen über die nächsten Jahre auf 200 Millionen Euro.

Eigentlich wäre das die ideale Konstellation für Siemens mit BenQ-Know-How wieder ins Geschäft einzusteigen und das Bochumer Werk zu übernehmen. Der Staat wäre mit Fördergeldern sicher wieder dabei. Jedenfalls würde die trostlose Bahnstrecke zwischen Bochum und Wanne-Eikel keine tolle Haltestelle verlieren…

Die „durchdachte“ Entscheidung finde ich für meinen Teil sehr verwerflich und hoffe sehr, dass der Umsatz in Deutschland etwas zurückgeht und die Leute nicht morgen direkt vergessen, wie der Großkonzern die Politik und hier lebenden Menschen verarscht hat.
Im Ruhrgebiet fliegen Nokia Handys aus den Fenstern, Ärger und Wut können schwer verborgen werden. 

Hacker gibt es, eigentlich sind sie dafür da, die Welt zu verbessern. Sie finden nämlich Sicherheitslücken und die richtigen Hacker machen sie public und schaden anderen nicht dadurch. Die böse Variante der Hacker nennen sich eigentlich Cracker. Und genau so einer hat sich intensiv mit meinem Server beschäftigt. Nachdem er es geschafft hat, auf den Server zu gelangen, wurden dort Scripte hinterlegt, die andere Webserver (somit auch Webseiten) unnötig und scheinbar sehr extrem belasten. Kurzer Hand wurde mein Server gesperrt und wenige Zeit später fristlos gekündigt. Daher gab es Mittwoch/Donnerstag einen kurzen Ausfall dieser Seite. Die meisten anderen von mir funktionieren heute noch nichtmals. Die Daten von alten Server habe ich in einer Schonfrist von 24h noch sichern können und muss diese jetzt allmählich auf den neuen Server portieren. Die ganze Aktion wird zeitnah geschehen.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei dem Cracker bedanken, der mir sehr offensichtlich gezeigt hat, dass es eine Sicherheitslücke auf meinem Server gab. Noch größerer Dank gebührt meinem ehemaligen Hoster vServer, die hinterstehende BSB Service GmbH, für die großartige Unterstützung, die bei mir nie ankam. Neben der hohen Telefonrechnung durch die unverschämte 0900-Supporthotline wurde ich schön im Regen stehen gelassen. Sehr freundlich auch, dass ich in Hinsicht auf eine unmittelbare fristlose Vertragsbeendung vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Andere Lösungen wären sicherlich nicht so zeitintensiv gewesen und dennoch für beide Seiten eher verträglich.
So kann auch langjährige Kunden loswerden, Respekt! 

Ich saß schweigend, was nicht unbedingt meine Art ist, schon gar nicht, wenn ich jemanden länger nicht gesehen habe, auf der Couch und lachte mir einen bei meiner Lektüre „Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv“ von Harald Schmidt. Ich bin mir nicht sicher wie lange ich diese „Frau“, mit der kein anständiges Gespräch möglich ist, noch ertragen kann. Zum Glück ist da noch dieses Berlin, was mir so viel bietet, was Kathi in 100 Jahren nicht schaffen kann. In der City machte mir es nämlich große Freude, mich den den weiblichen Menschen Berlins zu beschäfftigen. Auch, wenn sie selbst nur zu Gast waren.
Am nächsten Morgen wollte sie zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Mein Hinweis, dass freitags Ärzte meist nur bis mittags geöffnet haben, kam nur „Das hier ist Berlin. Hier haben die Ärzte alle bis 18 Uhr auf.“ Gegen halb zwölf schaute sie nach eindringlichen Hinweis von mir doch mal ins Internet und siehe da: Sprechstunde freitags bis 13:00 Uhr. Mit großer Freude begleitete ich sie. Eine halbe Stunde vor „Ladenschluss“ erreichten wir dann die Poliklinik. Die Ärztin schickte sie nach Hause, weil sie genug von der Woche hat. Tränenüberschüttet saß Kathi dann im Wartezimmer und suchte bei mir Halt. Ich kontte leider nur grinsen. Bei der Gelegenheit konnten wir dann noch einen kleinen Abstecher zum Berliner Zeiss-Planetarium machen. Ist groß, nicht ganz so hübsch wie Bochum, aber man war halt mal da. Mir als halten Zeiss-Fan ist das eine unglaubliche Befriedigung. Wieder zu Hause angekommen, setzte sie sich vor ihren Rechner. Ich konnte mir das nicht länger mit angucken und fuhr durch Berlin. Ich machte mir einen traumhaften Tag mit netten Menschen. Das ist vil fröhlicher weiderkomme als ich gehe, wunderte sich meine Gastgeberin nicht. Auf Nachfrage, wie sie sich das Wochenende vorgestellt hat, bekam ich als Antwort: „Ich muss auf jeden Fall noch Saubermachen und kann nicht die ganze Zeit mit dir verbringen“. Vor lauter solcher Aussagen wusste ich gar nicht, ob ich lachen oder weinen solle. Meine Anmerkung, dass die Wohnung nicht sauber wird, wenn sie den ganzen Tag chattet, bekam ich keine Antwort. Muss ja auch nicht. Mein Verständnis, dass eingehende Chatfragen wichtiger sind, reicht dafür aus.
Der Grund für mein Besuch war ihre Behauptung, dass sie sich unglaublich verändert hat. Vor meiner Fahrt, rief sie mir nochmals in Gedanken, weshalb ich vor Jahren die Beziehung mit ihr beendete. Ich sagte angeblich: „Du bist nicht reif genug für mich“. Vor diesem Berlin-Aufenthalt hätte ich alles dagegen behauptet. Aber Martin du hattest recht. Unsagbar recht. Verändert hat sie sich wahrscheinlich auch, leider nicht in die richtige Richtung. Ich hätte mich sicher mit ihr gut unterhalten können, wenn ich hinter ihr ins Internet gegangen und ICQ angeschmissen hätte. Irgendwie tut sie mir Leid.

Was man so alles bei Recherchen im Internet findet, ist schon mächtig erstaunlich. Derzeit teste ich Suchmaschinen, um darüber eine Hausarbeit anzufertigen. Dabei bin ich auf einen interessanten Newsgroup-Eintrag gestoßen, den ich am 11. Juni 2004 (23:54 Uhr) bei Microsoft abgesetzt habe.

Hallo NG!

Ich habe ein Problem. Und zwar möchte ich in ein
dynamisches Feld Elemente aus einer Datei hinzufügen.
Dabei sollen mehrere Zeichen ein Element darstellen.

Im Programm funktioniert das so:
char *feld[] = {„Martin“, „Jenny“, „Daisy“, „Dominic“, „Marcel“, „Marcus“,
„Jennyfer“};

Nun würde ich aber gern die einzelnen Namen aus einer Datei
lesen, damit man diese einfach erweitern kann.
Jeder Name stellt in der Datei eine Zeile dar, im Programm ein
eigenes Feldelement.

Mein Versuch:
    int i=0;
    char *feld;
    feld=new(char[]);

    ifstream FILE(„Namen.txt“, ios::in);
        while(FILE.get(feld[i])) { i++; }
    FILE.close();

Das funktioniert irgendwie leider nicht. Hierbei bekommt jeder Buchstabe
wider Willen ein eigenes Feldelement und nicht wie gewollt jeder Name.

Kann mir jemand helfen?

Ich freue mich auf eure Unterstützung.

Viele Grüße,
Martin

Ich bin mir nicht socher, ob ich mein Problem durch die Antworten noch lösen konnte. Wahrscheinlich war es eins unter vielen. Auf jeden Fall muss ich bedauerlicherweise gerade feststellen, dass ich das mit meiner bisher gelebten Programmiersprache C/c++ wieder bzw. immer noch nicht hinbekommen könnte. Dafür wäre es aber mit Java kein Problem. Was mich allerdings schockiert, ist, dass keinerlei Information, die man irgendwo hinterlässt, niemals verloren geht. Getreu nach dem Motto: „Alles kann jederzeit gegen dich verwendet werden“…

Ist doch schrecklich, wenn die Zeitungen dieser Welt ständig Leser verlieren, da diese auf das Internet umsteigen. Und dieses Problem besteht nicht nur in den Provincen Brandenburgs. Die Qualität der Online-Medien hat sich wirklich gut entwickelt, denn zahlreiche Verlage schätzen diesen Markt als enorm wichtig ein. Die unwahrscheinlichen Summen, die für erfolgreiche Websites gezahlt werden, beweisen dies. Woher kommt das Problem? Die alteingesessenen Leser sterben weg und junge kommen nicht nach. Das Sterbedatum der handfesten Zeitungen ist durch die Lebensversicherungen kalkulierbar. Ich kann nicht nachvollziehen, warum man seine Zeitung online liest, außer vielleicht das man dabei 1,- Euro für spaßige Recherche und stundenlanges Blättern spart. Das Feeling neben dem Kaffee ein schönes Blatt in der Hand zu halten, ist nicht durch einen Monitor, der nebenbei auch noch strahlt, zu ersetzen.
Die Leser des internationalen „The Guardian“ sind immerhin 10x mehr online tätig als am Kiosk zur Printausgabe zu greifen. Der nächste Schritt ist, dass eine Zeitung ausschließlich online erscheint. Mit jeder Zeitung stirbt nicht nur Geschichte, sondern auch ein Kulturgut. Investiert in Papier, es lohnt sich.

Warum immer mehr Naturkatastrophen wie Sommertornados oder Kyrill?
Zahlreiche Menschen diskutieren tagtäglich über die Probleme der globalen Erwärmung. Dabei sind die Ursachen unklar. Liegt es an den Schadstoffaustausch der Autos? Nein, die machen den geringsten Teil der Schwierigkeiten der fortschreitenden Evolution aus. Was aber dann? Die Verweigerung der USA gegenüber dem Kyoto-Protokoll? Möglich, dies macht einen großen Teil aus. Viele Deutsche werden sich an dieser Stelle fragen, wofür sie die überflüssigen Ökosteuern zahlen. Dafür kann ich derzeit leider noch keine detaillierten Auskünfte geben. Der ausschlaggebende Grund liegt sicher an der Sanierung unseres maroden Staates. Ich möchte nun zum eigentlichen Thema zurück, den Ursachen des Klimawandels.
Kurz gesagt, Rinder sind die Klimakiller ersten Ranges. Jeder Grüne-Politiker schlägt an dieser Stelle die Hände über den Kopf zusammen, aber fakt ist, die dumpfbackigen Kühe dieser Erde machen uns kaputt. Die folgenden Fakten sollten sich die Larissa’s dieser Welt intensiv zu Gemüte führen.

Die Kuehe

Den meisten Lesern wird bekannt sein, dass Brandrodung im Regenwald unserem Ozonhaushalt nicht gerade dient. Die gerodeten Flächen haben sich in den letzten Jahren verdreifacht. Das brache Land dient ausschließlich den Sojabohnen-Essern. Daneben schaffen die gerodeten Länder Platz für Rinder, welcher für die Bauern in den betreffenden Regionen notwendig ist. Das wäre das erste Probleme, was von den Kühen ausgeht. Und das zweite folgt zugleich. So absorpt es auch klingen mag, die Rinder furzen und rülpsen zu viel. Da ein Rind etwa alle 40 Sekunden einen fahren lässt, kommt es jährlich zu über 2,4 Milliarden Kohlendioxid, das den Treibhauseffekt exrem verstärkt. Bis 2010 werden dadurch allein in Brasilien und Bolivien drei Millionen Hektor Wald verloren gehen. Die Fakten sprechen für sich. „Neben dem Verlust der Regenwälder schädigt vor allem das Methan aus den Mägen der Rinder das Klima“ schreibt Die Zeit. Mit 18% des Gesamtausstoßes blasen die rülpsenden Rinder mehr als der globale Verkehr in die Luft. Das Problem ist Kennern schon lang bekannt, aber leider gibt es noch immer keine Abgasfilter für Kühe. 20% der Energie eines Rindes verpufft im All und sorgt allgemein für zunehmende Brisen. Durch weniger Grünnahrung können die Bläungen vermindert werden, aber da sind tun sich die Greenpace-Verrückten wieder schwer. Und die neue deutsche Nachfrage nach Ökoprodukte verschärft dieses Problem.
1,6 Milliarden Menschen in den Armen Ländern leben von Viehzucht und sind auf die Tiere angewiesen. Außerdem nimmt der Hunger nach Fleisch zu, was eine sinnvolle Verkleinerung der Herden unmöglich macht. Das die Vieher riesige Umweltschäden hinterlassen, wird gern verschwiegen. Bei dem größten Agrarexporteur Neuseeland, machen die Treibhausgase der Landwirtschaft sogar unglaubliche 49% aus.
Die Klimagase der Rinder sind nur schwer mit denen der Kohlekraftwerke zu vergleichen, nur sind sie dummerweise genauso fatal.

Dieser Artikel stützt sich auf:
Jeremy Rifkin – Das Imperium der Rinder
UN-Ernährungsorganisation FAO
Die Zeit 4/2007 – Klimafaktor ersten Ranges

In zahlreichen Universitäten gehört es zum Lernalltag, sich vor dem Beginn von Vorlesungsveranstaltungen um Plätze zu streiten. Bisher durfte ich mit Glück sagen, sowas an der FH Südwestfalen noch nicht erlebt zu haben. Aber, wie jeder weiß, gibt es immer ein erstes Mal. Heute quälten wir uns in eine recht geräumige Aula, die für alle Ingenieure und Informatiker jedoch viel zu klein war. Zum Glück habe ich mit Andreas und dem Sebi noch die letzten freien Plätze ergattern können. Die dich zahlreichen Leute, die nach uns kamen, hatten da mehr nachsehen. Alle Logen- und Treppenplätze waren besetzt. Schrecklich, gerade weil  der Schall kleiner Gespräche bei der hohen Anzahl von Studenten recht nervig ist und man sich eigentlich die gesamte Veranstaltung sparen kann, da man eh nichts versteht. An unserer FH habe ich das Gefühl, dass der Lärm, egal wie groß der Raum ist, unerträglich ist. Mal schauen, wie sich das weiter entwickelt…

Hmmm…

Steck mich in die Mülltonne.

Warum ich mich nicht gemeldet habe?
Ganz einfach: Man erkannte keine Änderung zu damals. Und es ist schlimm, wenn man das schon in eMails merkt. Du bist immer noch so egoistisch und undankbar wie damals. Jedes Mal muss man hören wie anstrengend doch alles sei und wie arm dran doch doch seist.
Geht’s noch?
Ist man so arm dran, wenn man alles von den Eltern zugesteckt bekommt?
Die Wohnung, das Auto, das Studium … das Geld für das alltägliche Leben, Internet, Telefon und auch das Geld für die Partys am Wochenende.
Mit so einer Person für die das Wort Dankbarkeit nicht zählt will ich rein gar nichst zu tun haben.

Nie wieder.

…ich weiß auch nicht. Aber interessant, wie man eigene Probleme an anderen auslassen kann. Ist nur schade, dass dabei manchmal die Realität aus den Augen verloren wird.
Vielleicht kommt sie ja wieder, irgendwann 🙂

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