Zurückdenkend


Durch Zufall bin ich gerade auf eine Zeitmaschine gestoßen. Im Rahmen der technischen Möglichkeiten geht es bisher „nur“ zurück. Die gigantische Wayback-Maschine (https://archive.org/web/) greift in Abhängigkeit der Aktualisierungsereignisse auf Internetseiten zu. In dem Zusammenhang wollte ich doch glatt mal versuchen, auf frühere Versionen dieser Website zuzugreifen. Erstaunlicherweise finden sich so einige Dinge wieder. So auch der erste Blogpost auf der ersten Version dieser Homepage:

Erster Blog-Eintrag 2004

Die ersten Blog-Einträge waren noch richtig Handarbeit. Aber bereits nach einigen Tagen entwickelte ich eine automatische Beitragserfassung. Den Spleen mit Löffeln und Gabeln hatte ich damals schon.
Weitere Texte wie der Folgende zeigen deutlich, dass sich in den letzten Jahren einiges verändert hat.

Und Internet zu Hause ist ne tolle Geschichte…besonders Internet-Telefonie macht Spaß und ist günstig!

Heute ist Internet auf dem Smartphone ein must-have. Damals war das Ganze mit WAP etwas zäh und bei weitem nicht gebrauchstauglich…Internet-Telefonie hat Standard, nur merkt keiner mehr den Unterschied.

Es ist vollbracht. Nach etwa vier Wochen intensiver Lesekultur habe die Akte 2011 schließen können, jedenfalls was den Konsum meiner Lieblingszeitung Die Zeit angeht.
Einige Zeitungen bleiben aus Zeitmangel manchmal liegen. Jeder, der bereits in meiner Wohnung war, kennt das Phänomen unsortiert wirkender Zeitungsstapel. Natürlich hat das Ganze System. Das ist notwendig, weil ich keine Zeit ungelesen wegwerfen kann.
Nun habe ich aufgeräumt. Und das bedeutet natürlich nicht, dass ich einfach Zeitungen entsorgt habe. Ich habe in mühsamer Kleinstarbeit die Zeitungen ab Juni 2011 durchgearbeitet.

Beim Konsumieren ärgerte ich mich häufig, dass ich diese wertvolle Kost erst so spät zu mir geführt habe. Ich muss da definitv mehr am Puls sein.
Jetzt muss ich noch einen Transporter mieten, um mit den gelesenen Zeitungen des letzten Jahres endgültig abzuschließen. Es wird der Weg zur Altpapierentsorgung werden – für die hauseigene Tonne ist etwas zu viel zusammen gekommen…

Heute ist der mitunter der lustigste Tag in meinem Leben.
Die armen Kinder in NRW müssen wieder zur Schule…Stimmt mich irgendwie positiv…

Nur dumm, dass ich jetzt in NRW lebe. Aber immerhin bin ich kein Schüler mehr. Trotzdem bin ich höchst erfreut. Wenn jemand „super“ antworten würde, wäre das toll.

Es war einmal…

Umberto Eco

Ein neuer Heiliger Krieg: Mac gegen DOS
Ungenügende Betrachtung hat der verborgene neue Religionskrieg gefunden, der im Begriff ist, unsere moderne Welt tiefgreifend zu verändern. Ich habe den Verdacht schon lange, aber jedes Mal, wenn ich ihn irgendwo erwähne, stelle ich fest, dass die Leute mir spontan zustimmen. Tatsache ist., dass die Welt sich heute in Benutzer des Macintosh und Benutzer der mit DOS laufenden Computer teilt. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Macintosh katholisch und DOS protestestantisch ist. Mehr noch, der Mac ist katholisch im gegenreformatorischen Sinn, durchdrungen von der jesuitischen „ratio studiorum“. Er ist heiter, freundlich und entgegenkommend, er sagt dem Gläubigen, wie er Schritt für Schritt vorgehen soll, um wenn nicht das Himmelreich, so doch den Moment des erfolgreichen Ausdruckens der Datei zu erreichen. Er ist katechistisch, das Wesen der Offenbarung wird in verständliche Formeln und prächtige bunte Ikonen gefasst. Jeder hat Anrecht a…

Dies ist mein Resultat am Ende eines Schreibwettbewerbs. Ziel war innerhalb von 5 Minuten den gegebenen Text so weit wie möglich digital zu erfassen, also einfach mit Tastatur abzutippen. Eventuelle Rechtschreib-/Grammatikfehler kamen, wie auch immer hier bei meinen veröffentlichen Texten, aufgrund des Zeitmangels zu Stande. Wie man selbst nachprüfen kann, schaffte ich satte 1005 Zeichen. Mit ein wenig mehr als 3 Zeichen pro Sekunde sogar das beste Ergebnis. Außerdem TÜV-geprüft…

TÜV Akademie

Dies ist aber eigentlich nur der Anstoß an Gedanken für die schöne alte Zeit. Obwohl man damals alles recht skreptisch beurteilt hat, stimmt im Nachhinein die Methodik und Philosophie.
Um das noch ein wenig zu vertiefen, suchte ich mir die aufgenommenen Bilder herraus. Voller Sehnsucht bleibt nur eine Frage: Wann findet das erste Absolvententreffen statt?

Es war einmal…

Der Arsch

Emotion pur. Naja, Hintern auch.
Wünsch ich mir das und das damit Verbundene zurück? Die Antwort ist eindeutig ja.
In Gedenken zu guter Letzt noch mein ewiger Desktophintergrund:

Desktophintergrund

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Die zurückliegende Woche verbrachte ich ausschließlich in der FH und im Bett. Ich lernte zeitweise ein wenig, kümmerte mich aber fast ausschließlich um mich. Außer viel Gelächter war nicht viel los.

Ich muss nun einkaufen. Das erste Mal habe ich mir einen Plan gemacht, um nichts zu vergessen. Ich bin gespannt, wie ich damit klarkomme. Aber wenn man so gut vorbereitet in den Einkauf startet, kann eigentlich nichts schief gehen.

Da ich heute einen dicken Brief aus meiner ehemaligen Landeshauptstadt Erfurt bekommen hab, möchte ich die im TLRZ aufgegriffenen Sprüche hier veröffentlichen.
Die meisten Zitate stammen sicher von Torsten.

Heute heute, bloß nicht heute,
sagen SuSE geschädigte Leute.

Ich mit mir und mir mit mich
sind immer so zufrieden mit uns.

Ich bin nicht nachtragend,
aber ich vergesse nie.

Wer anderen eine Bratwurst brät,
hat ein Bratwurstbratgerät.

Kennst du die Gemeinsamkeit zwischen
Telegrafenmast und Frauenbeinen?
Je höher du kommst, desto mehr steigt die Spannung.

Gespaltene Persönlichkeiten sind
in keinster Ernsthaftigkeit weise zu nehmen.

Frauen könnten wir haben,
wenn sie nur wollten.

Es ist wirklich voll zum Kotzen,
die kleinsten Mädels haben die größten Füße.

Mädchen – du bist so errötet,
hat man dich etwa durchge…

Startest du 2000 Professionell,
geht das Arbeiten gleich nur noch halb so schnell.

Jetzt gucken wir kurz nach IPSec und
sehen sofort den Dreck.

Und weil ich wusste, wie sie denkt,
hab ich sie gleich reich beschenkt.

Ich brauche richtig impotente Männer.

Wenn man’s schon verkehrt macht,
macht man’s gleich auch nicht richtig.

Schlimm ist wenn man das Verkehrte vergessen hat und
das Vergessene verkehrt ist.

Wie wird ein Ossi gemacht?
Man nehme ein bisschen hiervon – davon – und ein wenig Scheiße.
Warum nur ein bisschen Scheiße?
Da muss man aufpassen, wenn’s zu viel ist, wirds ein Wessi.

War eine echt tolle immer witzige sehr lehrhafte Zeit bei euch 🙂

Feier
Das Wochenende sollte Freitagmittag nach einem tollen gesponserten Frühstück verhältnismäßig früh beginnen. Ich machte mich unmittelbar von Bahnhof aus auf dem Weg ins Thüringer Vogtland. Das Auto packte ich schon am Vortag, sodass es dadurch keine zeitliche Verzögerung geben sollte. Ich würde sagen, es war vollgekracht. Außer mir hätte nichts mehr reingepasst.
Angekommen, fing ich langsam an, mich zu sortieren und vor meinen immer näher rückenden Umzug alles zurecht zu machen. Es sollte nämlich mein letzter Besuch vor meinen Gang nach NRW sein. Gespannt lief ich das gesamte Wochenende auf und ab, sammelte meine Gedanken.
Für dem Samstag war die Geburtstagsfeier meines Papas geplant. Hierfür wollten wir, um die musikalische Untermalung zu sichern, auf neues Technologie setzen. Die Freitagabend-Beschäftigung artete in schier endlosen Versuchen und Baumarkt-Einkaufsfahrten aus. Im Endeffekt nutzen wir von der Bodenkammer ausgegrabene Technik der Deutschen Demokratischen Republik in Verbindung nicht ausgereifter, angeblich höherwertiger, Entwicklungen der Bundesrepublik Deutschland.
Am Samstagnachmittag traf ich mich zu einem leider viel zu kurzem für längere Zeit letzten Kaffee-Klatsch mit meinem Schatz’l Doreen. War aber doch wieder recht witzig. Ich kann allerdings nicht verstehen, dass du sagst, ich sei stressig. Nein, also wirklich nicht.
Die Feier war toll. Es hat nicht nur alles ganz lecker geschmeckt hat, sondern die Stimmung war auch angemessen brilliant. Für einige Einzelne war der Abend nur sehr kurz, aber im Vergleich vielleicht genauso intensiv. Es war irgendwie schön, besonders hat mir gefallen, viele Verwandte und Bekannte, ins Besondere meine Oma und alte Tanten, nach langer Zeit mal wieder zu sehen.

Besonders gefreut hat es mich als ich am Samstagnachmittag in den Videotext sah und las, dass der FC Carl Zeiss JENA sein 2. Auswärtsspiel bei Hertha BSC in Berlin 3:1 gewann.
Der FC Rot-Weiß Erfurt bestritt sein Heimspiel gegen den HSV 2:0. Auch okay.

Besuch
Um mir den Weg bzw. übergang zu erleichtern, wurden schon die ersten Besuch in Hagen angefragt. Ich bin oft pessimistisch, aber der Gedanke an sich freut mich schon wahnsinnig. Egal, ob es wirklich wie geplant, vonstatten geht, zählt in diesem Fall der Gedanke. Bist halt mein Schatz.

Trauer
Der Abschied am Sonntag fiel mir ungewohnt schwer. Es war nicht nur emotional, sondern für mich persönlich richtig herzaufreibend. Wenn ich daran denke, viele dieser verabschiedeten Personen lange Zeit nicht mehr zu sehen, finde ich es sehr hart. Nach einem doch ziemlichen traurigen Abschied, fuhr ich noch auf den Friedhof vorbei. Ich wollte unbedingt meinen Opa mal wieder besuchen. Wie die meisten Leser es sich vorstellen können, ist es nicht einfach gewesen. Nach längerer Verweildauer machte ich mich im eigenen Regen nach einem letzten Schulterblick und schöne Erinnerungen auf den Weg in die Zukunft. Irgendwie gingen die letzten 18 Jahre nochmal im Zeitraffer an mir vorbei. Obwohl mir direkt wieder ganz heiß, vielleicht mulmig, wird, freue ich mich wahnsinnig auf die nächsten 18.

Freude
Nach den vorher gegangenen geladenen Stunden, konnte ich das Treffen mit Maria und Julia kaum erwarten. So lange hab ich die beiden nicht gesehen, wirklich schade. Doch war es irgendwie wieder traumhaft .-.
So nette Menschen!
Maria, ich hab heute mal ein bisschen JAM FM gehört. Du hast mich direkt für den Sender begeistern können. Weißt du aber, was das Schönste ist? Ich will nicht fies sein, aber ich las gerade Folgendes: Jena, Thüringen: Frequenz 97,50.
Seit Jahren planten wir, Sissi zu schauen. Gestern wurde der Traum erfüllt. Die Stimme der syphatischen Romy Schneider ist einfach zu göttlich. Aber ich glaube, das Ende auf dem Markusplatz in Venedig übertrifft alles. Sie und ihre Tochter winken mit einer unbeschreiblichen Herzlichkeit in die doch verblüfften Gesichter der Menschen.
Das Essen war übrigens echt lecker. Bei Gelegenheit muss ich mich unbedingt nochmal nach dem Rezept der Sauce erkundigen.
Außerdem bin ich gespannt, ob ich die Anthea zum Heldenkonzert sehe.

Arbeit
Nun ist eigentlich keine Zeit mehr für Emotionen. Arbeit.
Ich habe mir allerdings vorgenommen, mir wieder öfters und vor allen Dingen regelmäßig Zeit für mich und für mich wichtige Personen zu nehmen. Schlief wieder mal nicht viel, aber diesmal schaute ich mit einem lächelnden Gesicht nach Jena. Auch wenn „Müdigkeit macht friedlich“ zutrifft, werd ich heute bisschen mehr Schlaf einlegen.

Vielleicht sieht man ja die Person, Tina, die mir zu Zeit beeindruckend verwunderlich (viele) Mails schreibt, auch noch 🙂
Keine Angst, ich werde mich auch um die Antwort bemühen.

Die Zeit läuft weiter: Noch 19 Tage bis weg.

Musste sein
Am Freitag war eher ruhig geworden um den kleinen Martin.
Nachdem ich ein frischen Server abholte, der eigentlich
besser zu meiner Einrichtung passt, machte ich mich den Abend über
an die Installation.
Um die Woche ausklingen zu lassen, schaute ich noch ein wenig fern,
schlief dann auch direkt ein – wie ein kleines Baby.

Schlaflos
Der Samstag begann früh. Gegen 6:30 weckte mich ein lästiges Klingeln.
Ich wusch noch schnell mein Geschirr, dass sich über die letzten Wochen sammelte und machte mich dann auf den Weg in Richtung Chemnitz. Vorher noch schnell die Tickets für Helden geholt – dann ab auf die Autobahn.
Den Tag verbrachte ich dann ausschließlich mit der Konfiguration des lokalen Netzwerkes. Ungefähr 19 Uhr machte ich mich dann auf den Weg in Richtung Heimat, legte allerdings ein kurzen geplanten Zwischenstopp bei Jürgen in Eisenberg ein.
An alles, was dann war, kann ich mich nicht erinnern 🙂
Nein, der Abend war ruhig in geselliger Runde mit netten Menschen. Da Martin um 4h nicht mehr in Lage war, heim zu fahren, musste man mich doch noch ein wenig länger ertragen. Nach ausgiebigen Frühstück, fuhr ich weiter nach Jena.
Angekommen – telefoniert – geschlafen.

Ach ja, Luisa, du kannst langsam stolz auf mich sein.

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