Ich habe ja durchaus schön öfter überlegt, ob ich spannende Projekte über Crowdfunding unterstütze.
Und nun ist es passiert. Auf der Plattform von kickstarter wurde ich auf ein Projekt aufmerksam. Die Investition ist überschaubar und mag für manchen auch nicht nötig erscheinen. Ich finde es eine schöne Idee und bin dabei.

Es handelt sich um eine innovative Lampe, bei der es nicht um Licht geht: Luxafor – your ultimate productivity device.

Nun bleibt nur noch die Hoffnung, dass sich genügend Beteiligung ergibt und das Projekt auch tatsächlich zur Umsetzung kommt.

Wer erinnert sich nicht gern zurück an die Zeiten vor Windows 8. Nicht nur Apps und eine stark tabletorientierte Oberfläche, die für Desktop-PCs untauglich und überwiegend auch schlecht angekommen ist.

Bald ist Windows 10 verfügbar – das Startmenü kehrt zurück. Voller Vorfreude bin ich bereits auf Windows 10 umgestiegen.

Windows 10 Startmnü

Alles ist etwas träge…Vielleicht etwas verfrüht. Aber das Startmenü hat gelockt.

Nun kehrt Ernüchterung ein, weil das Startmenü nicht DAS Startmenü ist. Es ist ein Windows 8 Startbildschirm als Startmenü. Der Startbildschirm nimmt einfach nur nicht mehr den gesamten Bildschirm ein.
Ich muss mich daran gewöhnen oder böswillig auf Windows 7 zurückschwenken.

Was ich jedoch erstaunlich finde, ist die enorme Entwicklung. Windows 10 kommt als „Windows Update“ und ist mit drei Klicks installiert. Ich konnte noch kein auf Windows 8 installiertes Programm finden, welches nach dem Umstieg nicht mehr läuft. Die Zeiten aus Treiber installieren, Programme installieren und Anpassungen vornehmen für das Einspielen neuer Betriebssystem-Versionen scheinen vorbei. Alles wird sehr benutzerfreundlich übertragen. Dafür gibt es definitiv ein Kompliment!

Zum Thema Qualitätsjournalismus, der zum Schmunzeln animiert, ist mir in einem sozialen Netzwerk etwas begegnet:
Wer (er)kennt diesen Mann?

© Westfalepost Hagen, Polizei Hagen, Facebook

P.S.: Liebe Westfalenpost (WAZ, Finke Gruppe, etc.), die Meldung im sozialen Netzwerk hat mich tatsächlich auf Ihre lange Zeit nicht mehr besuchte Internet-Präsentation gelockt. Die Unübersichtlichkeit (man mag es in anderen Zusammenhängen als Aufbau bezeichnen) hat mich ehrlich gesagt etwas schockiert – Sitzungsdauer = 3s, Absprungrate = 100%.

Ein hochbrisante Meldung der Ostthüringer Thüringer Zeitung (OTZ) hat mich leicht zum Schmunzeln gebracht:

Getränkerechnung zu hoch: 62-jähriger Erfurter lässt in Disko Frau als Pfand zurück

© OTZ

Der OTZ muss zu Gute gehalten werden, dass die Meldung „nur“ von der DPA übernommen wurde. Qualitätsjournalismus scheint sich zu verbreiten.

In unregelmäßigem Abstand trifft das Thema WhatsApp auf mich.
Hauptsächlich werde ich mit der Frage konfrontiert: „Du hast immer noch kein WhatsApp, oder?“
Meine Antwort ist nach wie vor: „Nein“.

Die Wachstumsraten von WhatsApp sind ja beachtlich anzuschauen, wie die untenstehende Statistik zeigt.

Infografik: WhatsApp wächst weiter im Rekordtempo | Statista

© Statista GmbH

Aus mit steigenden Druck aus der Umwelt, werde ich Wacker auf SMS und E-Mails vertrauen. Sicherheit und beständiges Urheberrecht meiner Daten sind mir doch wichtiger als massenhafter Bildaustausch über das Facebook-/WhatsApp-Imperium.
Die erste Nachfrage zu SIMSme würde mich jedoch unmittelbar zur Installation meines ersten Messengers bewegen…

Nachdem mein FitBit vor einiger Zeit verloren gegangen ist, schaue ich mir regelmäßig meine Bewegungsdaten an. Die sind im Vergleich zum Vormonat kaum verändert, auch wenn sich die Schwerpunkte etwas verlagert habe.

Google Standortverlauf

Ich gebe mir noch einen Monat. Spätestens dann werde ich wohl kein Interesse mehr an Bewegungsdaten, geschweige denn Bewegung haben. Das nämlich Bewegungsdaten angeblich zur Bewegung animieren, wie Marketingzungen behaupten, bezweifle ich zutiefst.

Wir konsumieren. Ständig. Schneller. Unnötigerweise.
Wir kaufen das 29. Hemd, die 13. Hose (ausgenommen Jeans), das 8. Paar Schuhe. Muss das wirklich sein? Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten – daher muss ein neuer Schrank her.
Neben den Konsumprodukten kommen Ernährungsmittel im Überfluss. Lieber 4 Käsesorten zur Auswahl, 6 Aufschnitte/Wurstrichtungen, Butter mit Salz/ohne Salz/Oliven-Öl/rechts gerührt. Es ist purer Luxus, den wir uns gönnen. Immer wieder aufs Neue. Immer wieder mit vergleichbaren Müllbergen, die entstehen, weil wir die Menge im Kühlschrank nicht stämmen können. Wegwerfen.
Wir denken regelmäßig darüber nach, weniger zu konsumieren. Der Einkaufswagen ist nur halb voll. Aus Mangelerscheinung gehen wir tagsdrauf gleich nochmal los, weil ein wichtiges Produkt vergessen wurde. Der Einkaufswagen wieder nur halb voll. Um den Einkauf unterzubringen, muss „entrümpelt“ werden. Produkte, die gestern abgelaufen sind oder morgen ablaufen werden, müssen Platz machen für Neues.

Es ist ein Wahnsinn. Wir sollten Umdenken. Und in diesem Zusammenhang vielleicht nicht, um ein neues Auto zu fahren.
Das Bewusstsein kann dieser Informationsbeitrag im NDR liefern: Neuland – Zu viel ist nicht genug

Fahrstühle bieten ja durchaus eine interessante Umgebung. Ein meist enger Raum, oft etwas zu voll, zu wenig Luft. Jeder hat da wohl schon seine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich verbinde zahlreiche Erinnerungen mit dieser Fortbewegungsmöglichkeit, welche heute noch etwas erweitert wurde:
Auf der feierabendlichen Fahrstuhlfahrt direkt ins Stuttgarter Apollo Theater habe ich den sympathischen Thomas Hermanns getroffen. Er stieg ebenfalls zum gleichen Ziel ein. Nachdem die Tür erst nicht öffnen wollte, wurden wir dann mit nach mehrmaliger Betätigung der Etagentaste doch noch entlassen…
Die Begegnung ist nicht so nachhaltig, wie manch andere. Aber es gibt immerhin eine Gemeinsamkeit: Blackberry.

Das, was danach kam, war sehr sehenswert. Von daher ein sehr gemütlicher Ausklang des vorletzten Arbeitstages im Jahr 2014.

Meine liebe gute ZEIT. Was ist denn da los?
Auf der Homepage von ZEIT ONLINE erscheint ein Artikel über Strippenzieher. Aber von wo genau?

ZEIT ONLINE Artikel

© ZEIT ONLINE, 29.11.2014

 
Ein Klick auf den Artikel hilft. Es geht tatsächlich um Thüringen. Auch wenn es nicht unmittelbar deutlich wurde…

Wir sollten uns neben den inhaltlichen Themen auch ausreichend um Rechtschreibung bemühen.

Ich kann nicht sagen, dass es im Moment übermäßig langweilig. Zu einigen Neuerungen kommt allein durch örtliche Bewegung sehr viel Abwechslung. Da kommt teilweise auch der Schrittzähler nicht mehr hinterher.

Eine Betrachtung meines Standortverlaufs, der mit dem freundlichen Google Service ununterbrochen aufgezeichnet wurde, sieht einige gewisse Flexibilität.

Google Standortverlauf

Wie der Karte nicht unmittelbar entnommen werden kann, ist meine Bewegungsart. Diese wurde je nach notwendiger Distanz angepasst:

  • Gehen zu Fuß
  • Fahrt mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln
  • Fähren
  • Zugfahrten
  • Flüge

Google wird beobachten, wie mein Bewegungsverhalten in nächster Zeit aussieht. Und ich werde regelmäßig reflektieren, ob Bewegung und Zeitpunkt auch zusammenpassen und meine wesentlichen Ziele unterstützen.

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